Der Bunker in Urft, ein Ortsteil von Kall in der Eifel, entstand 1962. Der Hochbunker war geplant aus Ausweichsitz der nordrhein-westfälischen Landesregierung in einem schweren Krisenfall. In diesem Fall sollten der Ministerpräsident, der Innen- und der Justizminister und 200 Experten untergebracht werden. Die Bevölkerung rund um den Bunker hatte keine Ahnung, was da wirklich war. Mal hieß es, es sei ein Wasserwerk. Oder es sei das "Warnamt Eifel". Der Zugang zum Bunker selbst ist kurios. Die Treppe ist nämlich in einer Garage versteckt.
1993 hat man den Bunker aufgegeben und an den Schwiegersohn des damaligen Bunker-Hausmeisters verkauft. Er betreibt eine Erinnerungsstätte darin, wo es auch Führungen gibt. Im Sendestudio des Bunkers, in dem im Krisenfall Radio hätte gemacht werden können, finden seit 2019 die Eifeler Radiotage statt.
Die Bilder entstanden im Oktober 2025.



